Kreisverband Meppen

Fördermittel: Erneuerung von 52 Haltestellen im Emsland und der Grafschaft

Stegemann betont Bedeutung der Kommunen vor Ort für ÖPNV-Ausbau

Das Land Niedersachsen und der Bund machen den Weg frei für die Grunderneuerung und den Neubau von 52 Bushaltestellen im Emsland und der Grafschaft Bentheim. „Die Investitionen in den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Höhe von zwei Millionen Euro werden von Bund und Land zu 75 Prozent kofinanziert. Damit unterstützen wir die Kommunen als Möglichmacher für die örtliche Daseinsvorsorge“, unterstreicht der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann.
Fotograf: Tobias Koch, Copyright Albert Stegemann (MdB)Fotograf: Tobias Koch, Copyright Albert Stegemann (MdB)
Die Förderung wurde am heutigen Vormittag vom niedersächsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) im Rahmen des Jahresprogramms für den öffentlichen Personennahverkehr im Land Niedersachsen bekannt gegeben. Der Bund unterstützt Länder und Kommunen dabei über das sogenannte Regionalisierungsgesetz allein 2022 mit 308 Millionen Euro im ÖPNV.

Mit diesem Programm wird unter anderem der barrierefreie Ausbau von Haltestellen und Bahnstationen sowie die Sanierung und der Neubau von Bushaltestellen gefördert. Auch im Emsland werden beispielsweise in Salzbergen, Lingen, Haselünne, Meppen und Handrup Bushaltestellen grunderneuert. Die Grafschaft Bentheim erhält finanzielle Unterstützung von Bund und Land in Nordhorn und Uelsen, berichtet der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann.

Stegemann betont, dass er sich persönlich für die Unterstützung der genannten Kommunen durch Bundesgelder eingesetzt hat und lobt die enge und produktive Zusammenarbeit mit den Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers, Christian Fühner und Bernd-Carsten Hiebing.

„Zusammen haben wir uns dafür stark gemacht und eingefordert, dass die Fördergelder auch in unsere Heimat kommen“, unterstreicht der CDU-Bundestagsabgeordnete und fügt hinzu, dass bei dem Programm nicht unter den Tisch fallen solle, dass der Bund finanziell kräftig mitunterstütze.

Über das im Bund verabschiedete Regionalisierungsgesetz werden Bundesmittel zur Unterstützung des ÖPNV erheblich aufgestockt. Damit stehen den Ländern zur Bereitstellung des ÖPNV in den Jahren 2020 bis 2031 insgesamt mehr als 5 Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung. „Eine verlässliche finanzielle Unterstützung im Bereich des ÖPNV ist weiterhin erforderlich. Auch durch die zusätzlich bereitgestellten Finanzmittel haben die Länder die Möglichkeit, die Attraktivität der ÖPNV-Nutzung zu steigern. Jede Bushaltestelle, jeder Omnibus wird also auch dank Gesetzgeber Bundestag vom Bund mitfinanziert“, informiert Stegemann abschließend.