Kreisverband Meppen

Rassismus keine Chance geben und aktiv bekämpfen

Bundesförderung sucht Modellprojekte für antirassistische politische Bildung

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) sucht Projekte, die antirassisti-sche politische Bildungsarbeit etablieren und weiterentwickeln. Nach Ansicht des CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann stellt das Thema Antirassismus auch im Emsland und in der Grafschaft Bentheim ein wichtiges Thema dar. „Bildungs-träger und Organisationen aus dem Emsland oder der Grafschaft sind herzlich dazu eingeladen, sich noch bis zum 14. Januar bei der bpb für das Projekt zu bewerben“, informiert Albert Stegemann.
Foto: Tobias Koch, Copyright Albert Stegemann MdBFoto: Tobias Koch, Copyright Albert Stegemann MdB
„Träger der politischen Bildung und Organisationen von und für Migrantinnen und Mig-ranten leisten im Emsland und in der Grafschaft seit Jahren tolle und wichtige Arbeit. Die finanzielle Unterstützung des Bundes kann dazu beitragen, die Qualität dieser Pro-jekte weiterhin kontinuierlich zu steigern und zu verstetigen“, betont Stegemann die Relevanz der Bundesförderung. Auch deshalb animiert er Organisationen in der Re-gion, sich für eine Förderung in Höhe von 40.000 Euro bis 150.000 Euro zu bewerben.

Konkret geht es um die Entwicklung von Maßnahmen gegen Antisemitismus, Religi-onsfeindlichkeit und Rassismus im Allgemeinen. Darunter fallen etwa Muslimfeindlich-keit, Rassismus gegen Roma und Sinti, antiasiatischer Rassismus und Rassismus ge-gen schwarze Menschen. Antragsberechtigt sind Organisationen, die über Erfahrun-gen und Kompetenzen im Bereich der antirassistischen politischen Bildung verfügen. Die Mittel können dazu beitragen, klare Kante gegen Fremdenfeindlichkeit zu zeigen.

Albert Stegemann engagiert sich seit Jahren im Bereich des Antisemitismus und der politischen und religiösen Menschenrechte. So setzte er sich etwa für den iranischen Pastor Farshid Fathi, den belarussischen Gefangenen Siarhei Liazhenka und den pa-kistanischen Christen Stephen Masih ein.

Anlässlich der sich häufenden Angriffe auf Juden und jüdische Einrichtungen in Deutschland appellierte Stegemann zuletzt an die Zivilgesellschaft, für die jüdischen Mitmenschen einzustehen: „Schweigen ist keine Option. Jede und jeder einzelne ist gefragt, wachsam zu sein und tagtäglich Haltung zu bewahren. Antisemitischer Hass ist keine Meinung, sondern eine Straftat. Sie ist aufs Schärfste zu verurteilen und durch nichts zu rechtfertigen. So etwas hat keinen Platz in unserem Land!“

Weitere Informationen finden sich unter Förderprogramm Modellprojekte "Antirassisti-sche/rassismuskritische politische Bildung stärken" | bpb oder über das Abgeordne-tenbüro von Albert Stegemann in Berlin.