Kreisverband Meppen

Die Senioren-Union im Stadtverband Haren trifft sich mit dem Ortsverband der Senioren-Union aus Hasbergen.

Die Seniorenunion vom Ortsverband Hasbergen und die Seniorenunion im Stadtverband Haren/Ems, sowie der Kreisvorsitzende der Seniorenunion Ferdinand Redeker wurden am 13. August 2018 im Rathaus vom Bürgermeister der Stadt Haren, Markus Honnigfort begrüßt.
Seniorenunion vom OV Hasbergen und die SU SV Haren, der Kreisvorsitzende der SU Ferdinand Redeker und der Bürgermeister der Stadt Haren/Ems M.Honnigfort.Seniorenunion vom OV Hasbergen und die SU SV Haren, der Kreisvorsitzende der SU Ferdinand Redeker und der Bürgermeister der Stadt Haren/Ems M.Honnigfort.
In einem ausführlichen Bericht wurden die aktuellen Zahlen im Bereich der Finanzen, der Bevölkerungsentwicklung und die Entwicklung im Bereich der Arbeitslosigkeit genannt. Eine gute stark aufgestellte Wirtschaft ist die Grundlage für eine erfolgreiche Kommunalpolitik. Der Bürgermeister und der Rat der Stadt Haren schaffen dafür gemeinsam die Grundlagen. Honnigfort berichtete über die Zusammenarbeit mit der Stadt Haren und den Wirtschafts-betreibern vor Ort. Betriebsgründer, die mit Fleiß und Risikobereitschaft viele Arbeitsstel-len im gesamten Raum der Stadt Haren geschaffen haben, wurden mittels einer Videopräsentation vorgestellt. Die Stadt Haren plant für die Zukunft. Der Bedarf für Kita-Plätze ist nur sehr gering und auch in anderen Bereichen der Kinderbetreuung hat Haren große Ziele bereits erreicht. Die Planungen für den Ausbau der Sporthallen, Schwimmbäder sowie einer Gemein-schaftshalle wurden vorgestellt. Es ist dem Bürgermeister in Zusammenarbeit mit dem Rat der Stadt Haren wichtig, auch die Gemeinden in den Randgebieten in die Planungen mit ein zu beziehen. Bestimmte Ansprüche mussten auf den Weg gebracht werden, denn ein schnelles Internet benötigen auch diese Gemeinden. In vielen Bereichen konnte man durch Gespräche mit den Menschen vor Ort, Banken und Geschäftsleuten viel erreichen. Im zweiten Teil ging Honnigfort noch einmal auf die Geschichte der Stadt Haren ein. Am Pfingstsonntag im Mai 1945 wurden die Einwohner der Schifferstadt Haren aufgefor-dert, binnen 24 Stunden ihre Häuser zu verlassen. Nur bestimmte Gegenstände, wie Bettzeug und persönliche Kleidung durften mitgenommen werden. Viele polnische Soldaten, Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, die in den Emslandlagern der Region interniert waren, zogen ein in die Stadt, die nun Maczków hieß. Was für eine kurze Zeitspanne geplant war, dauerte ca. drei Jahre. Während in anderen Städten und Ortschaften der Wiederaufbau stattfand musste die Harener Bevölkerung sich notdürftig in Häusern und Höfen der Umgebung einquartieren. Um diese Geschichte für die Nachwelt präsent zu halten, wurde jetzt ein Gebäude gekauft. Hier soll ein Museum entstehen, in dem viele Exponate ausgestellt werden. Für die Informationen und die Einladung bedankte sich der Vorsitzende Willi-Bernhard Albers. Unsere Stadt Haren ist schön und erfolgreich. Unser Rathaus ist ein Haus „der offenen Tür“. Bürgernähe und vertrauensvolle Zusammenarbeit sind die Grundlage für Erfolg. Haren hat eine gute Verwaltung. Albers bat Bürgermeister Honnigfort, sich im Namen aller Mitglieder für die geleistete Arbeit auch bei seinen Mitarbeitern zu bedanken. Der Vorsitzende des Ortsverbandes Hasbergen Franz Breiwe bedankte sich bei Honnig-fort für die interessanten Ausführungen und sprach eine Einladung für das Jahr 2019 nach Hasbergen aus. Schon jetzt freut man sich auf einen regen Austausch und neue Ideen.