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13.08.2019, 16:32 Uhr | Wahlkreisbüro Bernd-Carsten Hiebing MdL
Kulturzentrum Koppelschleuse „kultureller Leuchtturm“ Meppens
LandkulTour führt Kulturminister Thümler nach Meppen
Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Bernd-Carsten Hiebing war der niedersächsische Kultur- und Wissenschaftsminister Björn Thümler zusammen mit einer Delegation von CDU-Vertretern im Rahmen seiner Sommertour „LandkulTour“ beim Kulturzentrum Koppelschleuse in Meppen zu Gast, um sich unter anderem über den aktuell laufenden Ausbau des Emsland Archäologiemuseums zu informieren, der im Sommer 2020 fertiggestellt sein soll.
Meppen - Im Café Koppelschleuse, das -wie Vitus-Geschäftsführer Michael Korden erklärte- seit fünf Jahren vom Vitus-Werk Meppen betrieben werde und in dem Menschen mit und ohne Behinderung sehr erfolgreich zusammenarbeiten, konnte der Vorsitzende der Emsland-CDU, Bernd-Carsten Hiebing, neben Minister Björn Thümler, Landrat Reinhard Winter, den Bürgermeister der Stadt Meppen, Helmut Knurbein, den Vorsitzenden des Heimatvereins Meppen e.V., sowie den Vorsitzenden des CDU Stadtverbands Meppen, Arne Fillies und weitere Vertreter aus dem Kreistag und dem Meppener Stadtrat begrüßen.
Das Emsland Archäologiemuseum ist eines von sechs Emslandmuseen, die allesamt unterschiedliche Schwerpunkte setzen und auf der Grundlage eines übergeordneten Konzeptes gemeinsam die Historie der Region abbilden. Kern des Hauses bildet eine Dauerausstellung zur Ur- und Frühgeschichte des Emslandes, die durch wechselnde Sonderausstellungen zur Kulturgeschichte ergänzt wird.
Jährlich besuchen ca. 15.000 Besucher, davon zwei Drittel Schüler, die Ausstellung. Durch den sich nun in Bau befindenden, rund 2,3 Millionen Euro teuren Ergänzungsbau, der eine Spiegelung des aktuellen Museumsgebäudes darstellt, wird die Präsentationsfläche auf 1300 Quadratmeter verdoppelt, so Kulturreferentin Andrea Kaltofen.
Zukünftig können sich Interessierte an diesem Ort auch über die Meppener Stadtgeschichte informieren können. So wird die Sammlung des Heimatvereins Meppen e.V., die zurzeit in der Arenbergischen Rentei untergebracht ist, ebenfalls mit in das Gebäude einziehen und die frühe Siedlungs-, mittelalterliche Stadt-, die Festungs- und die Kulturgeschichte der Stadt Meppen zeigen.
„Durch die Zusammenlegung beider Museen erreichen wir tolle Synergieeffekte und können den Besuchern unter einem Dach ein noch breites kulturelles Angebot bieten“, freut sich der Vorsitzende des Heimatvereins Meppen, Marc-André Burgdorf.

Das von Landkreis und Stadt betriebene Museum soll im Sommer 2020 wiedereröffnet werden, so Hiebing, der das Kulturzentrum Koppelschleuse als „kulturellen Leuchtturm“ Meppens bezeichnete. Auf dem Gelände an der Koppelschleuse sind außerdem das Jugend- und Kulturgästehaus, sowie die Kunstschule und den Kunstkreis zu finden. Im alten Amtshaus, in dem wechselnde Ausstellungen durch den Kunstkreis initiiert werden, stellten die Vorsitzende des Kunstkreises, Ulla Kleinlosen, und der Geschäftsführer des Kulturnetzwerkes, Burkhard Sievers, ihre Arbeit vor. Anschließend konnte die CDU-Delegation einen Blick über die Schultern von Künstlerinnen und Künstlern werfen, die im Rahmen einer einwöchigen Sommerakademie Steine bearbeiteten.
Das Konzept auf dem Gelände an der Koppelschleuse sei nicht nur Ausdruck dafür, dass Kultur im ländlichen Raum vielfältig ist und viel zu bieten habe, sondern verdeutliche auch, dass die kommunale Familie im Emsland funktioniert und harmoniert, so Hiebing.
So würden z.B. obwohl der Landkreis Träger des Archäologiemuseums sei, die Kosten des laufenden Betriebes vertraglich zu gleichen Teilen vom Landkreis Emsland und der Stadt Meppen aufgebracht. CDU-Stadtverbandsvorsitzender Arne Fillies unterstrich das besondere Flair des Geländes an der Koppelschleuse und lobte das vielseitige kulturelle Angebot, das sowohl für Touristen als auch für Einheimische attraktiv sei. So seien zudem auch die vielen Veranstaltungen, wie etwa das Lichterfest zu erwähnen, die außerhalb der Gebäude auf den Freiflächen durchgeführt würden und auf großen Zuspruch stoßen würden.

Kultur- und Wissenschaftsminister Thümler zeigte sich von den Eindrücken des Kulturzentrums Koppelschleuse beeindruckt und dankte den Anwesenden um Bernd-Carsten Hiebing für die Einladung.

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