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04.10.2017, 19:30 Uhr
„Weitere Investitionen ohne Fachkräfte zurzeit nicht möglich“
CDU Meppen besucht Ludden & Mennekes Entsorgungs-Systeme
Meppen.- Der CDU Stadtverband Meppen besuchte das Maschinenbauunternehmen im Bereich der Entsorgungswirtschaft Ludden & Mennekes Entsorgungs-Systeme GmbH im Industriegebiet Meppen-Hüntel. Neben einer Betriebsbesichtigung diskutierten die CDU Mitglieder mit dem Stadtverbandsvorsitzenden Arne Filies und den CDU Landtagsabgeordneten Bernd-Carsten Hiebing über die weiteren Ziele und Planungen des Unternehmens gesprochen.
Geschäftsführer Michael Ludden (Bildmitte) erläuterte den Gästen der CDU das Meppener Unternehmen. Foto: Martin Reinholz
Der geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens, Michael Ludden nannte die Planung und Konstruktion, die Fertigung und Montage sowie den Vertrieb, Service und die Vermietung von Verdichtungsanlagen und den dazugehörigen Komponenten im Bereich der Müllentsorgung als Tätigkeitsfelder des Unternehmens. Die 1991 gegründete Ludden & Mennekes Entsorgungs-Systeme GmbH agiere seit dem Jahr 2010 gemeinsam mit der 2003 übernommenen Sutco Recycling Technik GmbH sowie der im Jahr 2009 gegründeten Unotech GmbH unter den Namen LM Group in einer auf Umwelttechnik spezialisierten Unternehmensgruppe, erklärte der Geschäftsführer. Die LM Group bestehe aus insgesamt acht operativen Gesellschaften mit weltweit rund 500 Mitarbeitern. Damit sei sie seiner Ansicht nach einer der führenden Anbieter von Presstechnik für wiederverwertbare Reststoffe und Abfälle. An den Standorten in Meppen-Hüntel und Niederlangen im Emsland sind etwa 200 Mitarbeiter beschäftigt. Ein weiterer Standort des Unternehmens befindet sich im polnischen Kattowitz. Die Angebotspalette der Unternehmensgruppe umfasse selbstpressende Behälter für Abroll- und Absetzsysteme, Schneckenverdichter, Umladestationen, stationäre Verdichtungsanlagen, Hub-Kipp Vorrichtungen und den umfassenden Service dazu, erläuterte Ludden. „Weitere Investitionen sind zurzeit ohne Fachkräfte nicht möglich“, sprach Ludden ein zentrales Problem in der Baumaschinenindustrie an. Da helfe auch nicht nur das Drehen an der Lohnschraube, da hier die Möglichkeiten durch den internationalen Wettbewerb nur begrenzt seien, merkte der Unternehmer an. Landtagsabgeordneter Bernd-Carsten Hiebing (CDU) verwies in diesen Zusammenhang auf die Bedeutung der Bildungspolitik im Land, um weitere Fachkräfte für die Unternehmen auszubilden.

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